Frühsommerferien Gardasee – Istrien – Gardasee – Wallis
29.5. – 28.6.26

Arbon – Monte Ceneri – Manerba – Rovinj – Peschiera – Raron – Bouveret


Woche 1
29.5. – 31.5.26

Fretag

Samstag

Sonntag

 

GropNach den schönen Ferien im vergangenen Jahr zieht es uns auch dieses Mal wieder Richtung Süden. Vier Wochen Sonne, Camping, gutes Essen, nette Begegnungen und – wie fast immer – einige ungeplante Überraschungen warten auf uns. Dass wir am Ende der Reise sogar zwei Wohnmobile haben, ahnen wir beim Losfahren allerdings noch nicht.

Freitag, 29. Mai (23 °)
– Ferienbeginn mit Cervelat statt Grotto

Endlich ist es so weit! Um 16.30 Uhr verlassen wir Arbon und rollen mit unserem Concorde Richtung Süden. Die Vorfreude ist riesig und der Verkehr meint es grösstenteils gut mit uns. Nur bei Reichenau wird kurz gebremst – schliesslich sind wir wohl nicht die Einzigen, die Ferien haben.
Ab Thusis läuft alles wieder wie am Schnürchen und bereits um 19.35 Uhr erreichen wir unseren geplanten Übernachtungsplatz am Monte Ceneri.
Eigentlich wollen wir den Ferienstart im Grotto al Ceneri feiern. Leider haben viele andere dieselbe Idee – das Grotto ist bis auf den letzten Platz besetzt.
Also gibt es Plan B.
Zurück im Wohnmobil geniessen wir einen feinen Cervelat mit Senf und dunklem Brot. Ehrlich gesagt, so schlecht ist Plan B gar nicht. Ferien schmecken auch ohne weisse Tischdecke.
Unser Wohnmobil-Nachbar sorgt später noch für Gesprächsstoff. Er erzählt uns, dass der Brenner am nächsten Tag wegen einer Demonstration gegen die Luftverschmutzung für den gesamten Autoverkehr gesperrt werden soll. Die Empfehlung des Automobilclubs lautet deshalb eindeutig über die Schweiz nach Italien fahren.
Na dann – lassen wir uns überraschen.

Samstag, 30. Mai ( 21 °)
– Stau gehört in Italien einfach dazu

Bereits um 6.30 Uhr heisst es Tagwache. Nach dem Frühstück tanken wir vorsichtshalber nochmals – schliesslich weiss man nie, was der Diesel in Italien gerade kostet.
Anschliessend geht es Richtung Gardasee.
Zu unserer Überraschung verläuft die Fahrt rund um Mailand erstaunlich flüssig. Erst kurz nach Bergamo beginnt der Verkehr zu stocken. Grund, ein LKW verliert einen Teil seiner Ladung, der nächste bremst zu spät, Crash. Typischer Ferienverkehr..
Normalerweise verlassen wir die Autobahn erst in Desenzano. Doch nach genügend Stop-and-Go entscheiden wir uns spontan, bereits bei Brescia Süd abzufahren und die landschaftlich schönere Strecke über Salò zu nehmen, eine gute Entscheidung.
Um 11:30 Uhr treffen wir auf dem Camping Rio Ferienglück in Manerba del Garda ein.
Das Glück ist uns hold, wiir ergattern tatsächlich den letzten freien Stellplatz im hinteren Bereich des Campingplatzes.
Besser hätte der Start in unsere Ferien kaum gelingen können.

Sonntag, 31. Mai (29 °)
– Erste Bastelarbeiten und ein spannender Hockeyabend

Heute darf ausgeschlafen werden.
Nach einem gemütlichen Frühstück bekommt unser Wohnmobil etwas Wellness. Die Windschutzscheibe wird gründlich gereinigt und gleichzeitig testen wir unseren neuen Sonnenschutz.
Theorie und Praxis liegen allerdings manchmal etwas auseinander.
Schon nach kurzer Zeit wird klar:
Erkenntnis Nummer 1: Ein 4 Meter langes Gummiband muss her.
Kurz darauf entsteht bereits die nächste Idee: Vielleicht könnten Saugnäpfe die bessere Lösung sein?
Leider bleibt es beim Gedankenexperiment, denn der Campingladen hat geschlossen. Also verschieben wir die Bastelstunde auf später.
Am Abend entschädigt uns der Grill für alles. Es gibt eine feine Bratwurst mit verschiedenen Salaten – Ferienküche vom Feinsten.
Pünktlich um 20.00 Uhr beginnt das Finale der Eishockey-Weltmeisterschaft zwischen der Schweiz und Finnland. Natürlich sitze ich gespannt vor dem Fernseher. Leider endet der Traum vom Weltmeistertitel in der Verlängerung. Silber ist eine grossartige Leistung – und fühlt es sich in diesem Moment ein wenig wie Gold mit einem kleinen Kratzer an.

Fazit
Die Ferien sind kaum gestartet und bereits ist einiges passiert: ein ausgebuchtes Grotto, überraschend wenig Verkehr, der letzte freie Campingplatz, erste Tüfteleien am Sonnenschutz und eine Silbermedaille für die Schweizer Hockey-Nati.
Kurz gesagt: Die Ferien haben genau so begonnen, wie wir es mögen – entspannt, abwechslungsreich und mit vielen kleinen Geschichten, die man später gerne erzählt.


Woche 2
1.6. – 7.6.26

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Wochenende

Woche2
– Vom Gardasee nach Rovinj

Montag, 1. Juni (29 °C)
– Ein Seeplatz wie aus dem Bilderbuch

Kaum haben wir gemütlich gefrühstückt, entdeckt Christine bei ihrem Spaziergang über den Campingplatz, dass direkt am See ein Stellplatz frei wird. Da müssen wir nicht lange überlegen und ziehen auf den Logenplatz mit herrlichem Blick auf den Gardasee um.
Am Nachmittag besuchen uns Andrea und Peter. Die beiden stehen bereits seit April auf dem Campingplatz – inzwischen mit Wohnwagen statt Wohnmobil. Vor zwei Jahren waren wir Platz-Nachbarn. Entsprechend gibt es viel zu erzählen, plötzlich ist es Zeit fürs Nachtessen.
Heute gönnen wir uns einen Restaurantbesuch im Primavera. Christine bestellt Spaghetti Bolognese, ich entscheide mich für frittierte Meeresfrüchte. Dazu passt ein halber Liter Rotwein natürlich ausgezeichnet.
Ein gelungener erster Tag auf unserem neuen Traumplatz.

Dienstag, 2. Juni (20 °C)
– Die Markise macht Ferien…

Der Wetterbericht hält, was er versprochen hat: Wind und Regen.
Damit der Eingang trocken bleibt, fahren wir die Markise etwa 50 cm aus. Am Nachmittag frischt der Wind auf rund 4 – 5 Beaufort auf. Sicherheitshalber ziehen wir die Markise fast vollständig ein. Als der Regen gegen Abend kurz nachlässt, wollen wir die Markise endgültig versorgen. Doch genau in diesem Moment schlägt das Schicksal zu. Der Motor läuft – wie leider nicht zum ersten Mal – in die falsche Richtung. Sekunden später reisst der Markisenstoff.mDa steht man nun. Kilometer von zu Hause entfernt und schaut ungläubig auf das Malheur. Zum Glück lassen wir uns die Ferienlaune nicht verderben. Am Abend gibt es geräucherten Lachs, Burrata, Salat, Chips und ein Glas Rotwein. Manche Probleme sehen nach einem guten Essen schon deutlich kleiner aus.

Mittwoch, 3. Juni (27 °C)
– Improvisieren gehört zum Campingleben

Nach dem Frühstück fahre ich mit dem Scooter zum Coiffeur. Leider ist heute alles ausgebucht. Immerhin bekomme ich einen Termin für Freitag. Zurück auf dem Campingplatz helfen Peter und ich der beschädigten Markise wieder auf die Beine – zumindest provisorisch. In der Sonne trocknet der Stoff rasch, bevor wir den Riss mit einem 40 Millimeter breiten Reparaturband flicken.
Nicht schön, aber funktional. Wie heisst es doch so schön: Ferienreparaturen müssen nur bis nach Hause halten.
Anschliessend testen wir nochmals die Thermomatte mit Saugnäpfen. Mit je 2 Saugnäpfen pro Befestigung funktioniert es erstaunlich gut, mit noch grösseren wäre es allerdings die perfekte Lösung.
Am Nachmittag sind wir bei Andrea und Peter eingeladen. Zu unserer gemütlichen Runde gesellt sich auch Peters 88-jähriger Nachbar Fridel. Drei Stunden vergehen wie im Flug – mit vielen Geschichten, Gelächter und Erinnerungen.
Zum Abendessen holen wir in der Pizzeria Santa Clara zwei Pizzen. Danach spazieren wir noch zur kleinen Hafenbar Torchio und lassen den Tag bei einem Campari- beziehungsweise Sarti-Spritz ausklingen.
So fühlen sich Ferien an.

Donnerstag, 4. Juni (20 °C)
– Grillduft und Feriengefühl

Heute kommen Andrea und Peter zum Apéro vorbei. Natürlich darf auch ein gemeinsames Erinnerungsfoto nicht fehlen.
Der Nachmittag steht ganz im Zeichen des süssen Nichtstuns – eine Disziplin, die man im Campingurlaub erstaunlich schnell perfektioniert.
Am Abend wird grilliert. Mehr braucht ein Ferientag eigentlich nicht.

Freitag, 5. Juni ( 25 °C)
– Der wohl günstigste Coiffeur Italiens

Markttag in Manerba.
Zuerst steht mein Coiffeurtermin auf dem Programm. Der Service ist beeindruckend: Waschen, Schneiden mit Maschine, Messer und Schere, nochmals Waschen, Feinschliff und Föhnen.
Preis: gerade einmal 25 Euro.
Davon könnten sich manche Schweizer Salons eine Scheibe abschneiden.
Auf dem Markt kaufen wir ein neues Tischtuch für unseren Wohnmobiltisch. Danach gönnen wir uns einen Campari- und einen Aperol-Spritz, bevor wir zum Campingplatz zurückkehren.
Am Abend erwartet uns im Hotel Zodiaco ein hervorragendes Abendessen mit mehreren Gängen. Als krönender Abschluss geniessen wir bei Andrea und Peter noch den letzten gemeinsamen Drink, bevor sich unsere Wege vorerst wieder trennen.

Samstag, 6. Juni (25 °C)
– Willkommen in Rovinj – und gleich Ärger

Bereits um 5.30 Uhr klingelt der Wecker. Zusammenräumen, frühstücken und pünktlich um 7 Uhr losfahren.
Kaum verlassen wir den Stellplatz, passiert das nächste Missgeschick.
Der Höhenunterschied zwischen Stellplatz und Zufahrtsweg ist grösser als gedacht. Unser Kunststoff-Heckspoiler setzt auf und bekommt Risse. Zum Glück hilft uns ein hilfsbereiter Nachbar sofort mit Klebeband aus.
Danach geht es weiter Richtung Rovinj zum Camping Amarin.
Dort wartet bereits die nächste Überraschung.
Unser lange im Voraus reservierter Stellplatz liegt wunderschön im Schatten – leider hängen die Äste so tief, dass unser Concorde kaum darunter passt. Als wir beginnen, einige störende Äste zurückzuschneiden, taucht wie aus dem Nichts die selbst ernannte Campingpolizei auf. Eine deutsche Nachbarin kommentiert lautstark unser Vorhaben, ihr Mann legt mit einer wenig charmanten Bemerkung über unseren Stellplatz nach. Christine ist verständlicherweise traurig.
Wir beschliessen deshalb, die restlichen Äste am nächsten Morgen zu schneiden. Dann schlafen die selbst ernannten Platzaufseher hoffentlich noch.
Nach diesem etwas holprigen Start schmecken der Gemüseteller, meine Spaghetti aglio e olio und ein Glas Rotwein gleich doppelt so gut.

Sonntag, 7. Juni (29 °C)
– Ruhe kehrt ein

Noch vor dem Frühstück erledigen wir die restlichen Schnittarbeiten – diesmal völlig kommentarlos. Unsere Nachbarin schläft offenbar noch tief und fest.
Den restlichen Tag verbringen wir entspannt am Strand.
Am Abend zaubert Christine einen herrlichen Safran-Risotto mit Salsiz und Käse. Dazu gibt es gelben Tomatensalat und – selbstverständlich – einen guten Rotwein.
So darf der Abend in Rovinj gerne enden.


Woche 3
8.6. – 14.6.26

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Wochenende

Woche 3
– Sonne, Wohnmobilträume und das mediterrane Leben geniessen

Montag, 8. Juni (28 °C)
– Endlich einfach einmal nichts tun

Nach den ereignisreichen ersten Ferientagen gönnen wir uns heute einen gemütlichen Start. Ausschlafen, in aller Ruhe frühstücken und ausgiebig Zeitung lesen – schliesslich haben wir Ferien.
Am Nachmittag zieht es uns an den Pool. Die Sonne meint es fast schon zu gut mit uns und brennt erbarmungslos vom Himmel. Zum Glück finden wir ein schattiges Plätzchen. Das Wasser ist herrlich erfrischend, auch wenn die vielen spielenden Kinder die Ruhe manchmal etwas auf die Probe stellen. Aber seien wir ehrlich: Irgendwann waren wir wohl auch einmal so.
Zum Nachtessen gibt es einen echten Campingklassiker: knusprige Bratkartoffeln mit Speck und Spiegelei, dazu ein frischer Salat und natürlich ein Glas Rotwein.
Ferien können manchmal so wunderbar einfach sein.

Dienstag, 9. Juni (28 °C)
– Wenn plötzlich ein neues Wohnmobil lockt

Am Morgen überarbeite ich nochmals das Inserat unseres Concorde auf AutoScout24. Vielleicht findet sich ja bald der passende Käufer.
Währenddessen entdeckt Christine auf AutoScout24 ihr Traumwohnmobil: einen Carthago Chic C-Line I 4.8 mit einem Gesamtgewicht von nur 4,25 Tonnen.
Schnell rechnen wir die Vorteile zusammen: Ab 2028 darf ein solches Fahrzeug mit dem Führerschein der Kategorie B gefahren werden   und hoffentlich entfällt auch der periodische Besuch beim Amtsarzt für den C1-Führerschein. Eigentlich wollen wir nur das Inserat anschauen, doch plötzlich beginnen die Gedanken zu kreisen.
Am Nachmittag geniessen wir den Strand. Vor Rovinj liegen zwei imposante Kreuzfahrtschiffe vor Anker, daneben ein eindrucksvoller Fünfmast-Windjammer. Fast wirkt die Bucht wie ein schwimmendes Postkartenmotiv.
Zum Nachtessen spazieren wir in eine gemütliche Besenbeiz. Grillfleisch mit Krautsalat und Kartoffelsalat, dazu ein halber Liter Rotwein – manchmal braucht es nicht mehr für einen gelungenen Ferientag.

Mittwoch, 10. Juni (25 °C)
– Wind, Wellen und ein gemütlicher Abend

Heute lassen wir den Morgen ganz entspannt angehen. Beim Frühstück wird die Zeitung fast von vorne bis hinten gelesen. Der Himmel zeigt sich zunächst noch bedeckt, doch pünktlich zur Mittagszeit übernimmt die Sonne wieder das Kommando.
Obwohl der Wind mit rund 5 Beaufort kräftig bläst, verbringen wir den Nachmittag am Strand. Das Meer ist zwar etwas unruhig, sorgt aber gleichzeitig für eine angenehme Abkühlung.
Am Abend kocht Christine feine Plätzli mit Tomaten und Salat, dazu passt ein gespritzter Weisswein hervorragend.
Ein ruhiger Tag – und genau deshalb ein schöner.

Donnerstag, 11. Juni (22 °C)
– Mit der Bimmelbahn nach Rovinj

Der bedeckte Himmel lädt geradezu zum Ausschlafen ein.
Nach einem gemütlichen Frühstück spielen wir einige Runden Trio Minos, bevor wir am Nachmittag mit der kleinen Bimmelbahn nach Rovinj fahren.
Die Altstadt begeistert uns jedes Mal aufs Neue. Enge Gassen, alte Häuser und dieses besondere mediterrane Flair – hier könnte man stundenlang durch die Strassen schlendern.
Wir kaufen Magnesium in der Apotheke und ein neues Sudoku-Heft für die kommenden Strandtage.
Zum Abendessen gönnen wir uns einen Tisch direkt am Meer im Restaurant Stella di Mare. Der schwarze Reis mit Meeresfrüchten schmeckt ausgezeichnet. Dazu geniessen wir ein Glas Rosé und beobachten das bunte Treiben entlang der Uferpromenade.
Nach der Rückfahrt auf den Campingplatz ist der Tag noch nicht ganz vorbei. Ein letzter Absacker im Poolrestaurant rundet den gelungenen Ausflug perfekt ab.

Freitag, 12. Juni (22 °C)
– Waschtag auf dem Campingplatz

Heute ist Waschtag.
Christine besorgt an der Reception die nötigen Jetons. Sieben Euro inklusive zwei Waschmitteltabs erscheinen zunächst nicht gerade günstig. Als wir jedoch die riesige Waschmaschine sehen, relativiert sich der Preis sofort.
Bereits nach einer Stunde flattert die frisch gewaschene Wäsche an der Leine.
Anschliessend geht es noch in den kleinen Supermarkt neben der Reception. Dort herrscht ein fröhliches Durcheinander. Zwischen den Regalen stehen überall Transportwagen voller Ware, die erst noch eingeräumt werden muss.
Wir kaufen eine Melone, Äpfel und einige Vorräte für die nächsten Tage.
Am Abend geniessen wir Melone mit Rohschinken, dazu einen frischen Salat und einen gespritzten Weisswein.
Ein Ferientag ohne grosses Programm – aber genau diese Tage bleiben oft besonders in Erinnerung.

Samstag, 13. Juni (25 °C)
– Strand, Sudoku und Fussball

Am Morgen versuche ich nochmals, einen realistischen Schätzwert für unseren möglichen zukünftigen Carthago zu erhalten. Nach fast zwei Stunden gebe ich allerdings auf. Manchmal weiss das Internet eben auch nicht alles.
Christine hat in der Zwischenzeit längst den Strand erobert, während ich noch gemütlich die aktuelle Thurgauer Zeitung lese.
Am Nachmittag geniessen wir beide die Sonne. Christine vertieft sich in ihr Buch und gönnt sich zwischendurch ein kleines Nickerchen. Ich löse Sudoku und lasse den Blick immer wieder über das tiefblaue Meer schweifen.
Besonders angenehm finden wir, dass Liegestühle und Sonnenschirme für Campinggäste kostenlos zur Verfügung stehen – ein Service, den wir gerne nutzen.
Am Abend landen St. Galler Bratwürste auf dem Grill. Dazu gibt es Couscous, Salat und einen gespritzten Weisswein.
Pünktlich um 18 Uhr sitzen wir vor dem Fernseher: Die Schweiz spielt gegen Katar.
Als die Nati in der 93. Minute doch noch den Ausgleich kassiert, können wir nur noch lachen.
Ferien sind definitiv gesünder für den Blutdruck als Fussball.

Sonntag, 14. Juni (25 °C)
– Ein Lieblingsrestaurant ist gefunden

Heute spazieren wir gemütlich dem Strand entlang bis zum Restaurant Punta Kriz.
Das Restaurant ist angenehm ruhig – genau nach unserem Geschmack.
Christine bestellt Bruschetta, ich entscheide mich für Cevapčići mit Bratkartoffeln. Dazu gibt es ein kleines und ein grosses Spezi.
Das Essen schmeckt so gut, dass wir spontan gleich einen Tisch für Dienstagabend reservieren. Die Plätze in der ersten Reihe direkt am Meer sind zwar bereits vergeben, aber auch die zweite Reihe bietet einen wunderbaren Ausblick.
Zurück auf dem Campingplatz verbringen wir den restlichen Nachmittag nochmals am Strand.
Am Abend reicht uns eine feine chinesische Hühnersuppe und ein kühles Bier.
Manchmal braucht es gar kein grosses Menü, um einen perfekten Ferientag ausklingen zu lassen.

Fazit der dritten Woche
Langsam stellt sich der typische Ferienrhythmus ein: ausschlafen, Zeitung lesen, baden, fein essen und einfach den Moment geniessen.
Gleichzeitig beginnt ein neuer Gedanke immer konkreter zu werden.
Der Carthago geht uns nicht mehr aus dem Kopf.
Ob aus dieser kleinen Idee wohl noch etwas Grösseres entsteht?


Woche 4
15.6. – 21.6.26

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Wochenende

Woche 4
– Hochzeitstag, neue Freundschaften und eine rätselhafte Begegnung auf der Autobahn

Montag, 15. Juni (26 °C)
– Kreuzfahrtschiffe, Glacé und Wohnmobilgespräche

Heute fahren wir wieder mit der Bimmelbahn nach Rovinj. In der Bucht sollten zwei Kreuzfahrtschiffe vor Anker liegen. Vor Ort stellen wir fest, dass nur das grössere Schiff noch draussen auf Reede liegt, während das kleinere bereits am Pier festgemacht hat.
Anschliessend schlendern wir gemütlich durch die Altstadt. Eigentlich möchten wir für Christine einen neuen Bikini kaufen. Trotz mehreren Geschäften bleibt die Suche erfolglos. Dafür gönnen wir uns unterwegs eine kleine Erfrischung in einer Bar und später noch ein feines Glacé – Pistazie für den einen, Malaga für den anderen. Ferien bedeuten schliesslich auch, sich kleine Wünsche zu erfüllen.
Vor der Rückfahrt decken wir uns im Tommi-Supermarkt noch mit einigen Lebensmitteln ein, bevor wir den Nachmittag nochmals am Strand geniessen.
Am Abend überrascht uns Christine mit einem thailändischen Poulet-Curry mit Reis. Dazu öffnen wir einen portugiesischen Rotwein. Kroatische Ferien, thailändisches Essen und portugiesischer Wein – Europa kann kulinarisch ganz schön klein sein.

Dienstag, 16. Juni (27 °C)
– 39 Jahre gemeinsam unterwegs

Heute gibt es etwas zu feiern.
Vor genau 39 Jahren haben wir uns das Ja-Wort gegeben.
Zur Feier des Tages stossen wir bereits nach dem Frühstück mit einem Glas Prosecco an. Dass wir diesen besonderen Tag gemeinsam am Meer verbringen dürfen, macht ihn umso schöner.
Am Abend kehren wir – wie versprochen – ins Restaurant Punta Kriz zurück. Christine bestellt Tintenfisch vom Grill, ich entscheide mich für Drachenkopf mit Spinat und Bratkartoffeln.
Dazu gönnen wir uns eine Flasche einheimischen Rosé.
Das Essen ist hervorragend und die Stimmung perfekt. Viel braucht es nicht für einen gelungenen Hochzeitstag: gutes Essen, ein Glas Wein, Meeresrauschen und den richtigen Menschen an seiner Seite.

Mittwoch, 17. Juni (28 °C)
– Ferienalltag vom Feinsten

Heute steht nichts Besonderes auf dem Programm – und genau das macht den Tag so angenehm.
Wir verbringen den Vormittag am Strand, geniessen das warme Meer und lassen einfach die Seele baumeln.
Am frühen Nachmittag geht es zurück zum Wohnmobil. Während draussen die Sonne weiter vom Himmel brennt, vertreiben wir uns die Zeit mit Spielen.
Christine zaubert am Abend feine Spaghetti mit einem frischen Tomaten-Gurken-Salat. Dazu passt ein Glas Rotwein natürlich hervorragend.
Zwischendurch meldet sich Andrea (kennengelernt in Marseillan-Plage) per WhatsApp. Schnell ist ein Treffen für den nächsten Tag vereinbart. Campingfreundschaften halten eben oft viele Jahre.

Donnerstag, 18. Juni (29 °C)
– Ein Besuch bei Freunden

Unsere neuen Platznachbarn sorgen heute leider für etwas Unruhe. Lautstark, wenig Rücksicht und Ordnung scheint ebenfalls nicht ihre grösste Stärke zu sein.
Nach einem freundlichen Hinweis meinerseits wird es zum Glück etwas ruhiger. Manchmal wirkt ein höfliches Gespräch eben doch Wunder.
Am Nachmittag holt uns André mit dem Auto ab und fährt uns zum Campingplatz Val Saline, wo Andrea und er ihre Ferien verbringen.
Andrea tut uns richtig leid. Wegen ihres gebrochenen Fussknöchels ist sie stark eingeschränkt und darf bei diesen sommerlichen Temperaturen nicht einmal ins Wasser. Das ist schon eine harte Geduldsprobe.
Wir verbringen einige gemütliche Stunden zusammen, erzählen, lachen und geniessen die gemeinsame Zeit.
Gegen 18 Uhr bringt uns André wieder zurück zum Camping Amarin.
Zum Nachtessen gibt es im Campingrestaurant einen Hamburger für Christine und eine Lasagne für mich.

Freitag, 19. Juni (31 °C)
– Eine merkwürdige Begegnung auf Italiens Autobahnen

Eigentlich wollten wir noch eine Woche länger in Rovinj bleiben.
Doch wir stellen fest, dass wir praktisch alles besichtigt haben, was sich bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen lässt. Deshalb entscheiden wir uns spontan, bereits heute weiterzufahren.
Pünktlich um sieben Uhr verlassen wir den Campingplatz.
Bis kurz vor Mittag läuft alles bestens. Dann sorgen mehrere Unfälle auf der Autobahn für lange Staus und entsprechend steigende Temperaturen im Fahrerhaus.
Erst um 14 Uhr erreichen wir den Camping Butterfly in Peschiera del Garda. Obwohl wir nicht reserviert haben, bekommen wir erfreulicherweise noch einen Stellplatz.
Unterwegs erleben wir allerdings eine Situation, die wir so schnell nicht vergessen werden.
Kaum sind wir wieder auf italienischer Autobahn, hört Christine plötzlich einen dumpfen Schlag. Zunächst können wir jedoch nichts Auffälliges feststellen.
Kurz darauf fährt hinter uns ein weisser Lancia auf, blinkt ununterbrochen und gestikuliert wild. Danach überholt er uns, fährt absichtlich langsam vor uns her und zeigt Christine sogar noch den Stinkefinger.
Das kommt uns alles sehr seltsam vor.
Wir reduzieren vorsichtshalber die Geschwindigkeit und fahren auf eine Autobahnausfahrt zu. Christine tut zunächst so, als würde sie geradeaus weiterfahren. Erst im letzten Moment zieht sie geschickt auf die Ausfahrt.
Der Lancia kann nicht mehr folgen.
Auf einem Lastwagenparkplatz kontrollieren wir unser Wohnmobil gründlich.
Ergebnis: nichts.
Später erfahren wir, dass genau diese Masche immer wieder angewendet wird. Mit einem Tennisball oder einem anderen Gegenstand wird ein dumpfer Knall erzeugt. Anschliessend versucht man den Fahrer zum Anhalten zu bewegen und behauptet später, es sei ein Schaden entstanden.
Zum Glück sind wir nicht darauf hereingefallen.
Ein Erlebnis, auf das wir gerne verzichtet hätten.

Samstag, 20. Juni (34 °C)
– Sommer, Sonne und ein nächtlicher Sturm

Heute ist es schlichtweg zu heiss, um die Altstadt von Peschiera zu besuchen.
Der Pool ist deshalb die deutlich bessere Wahl.
Nach einigen Anläufen ergattert Christine tatsächlich zwei freie Liegestühle – fast ein kleiner Lottogewinn.
Am Nachmittag lernen wir unsere neuen Nachbarn Alice und Beni aus St. Gallen kennen. Nach dem Nachtessen sitzen wir noch gemütlich zusammen und trinken ein Bier.
Mitten in der Nacht, um 2.15 Uhr, werden wir unsanft geweckt.
Ein heftiger Sturm fegt über den Campingplatz.
Überall hört man hektische Stimmen, klappernde Gestänge und das Geräusch hastig eingefahrener Markisen.
Wir bleiben erstaunlich gelassen.
Unser Luftzelt-Sonnenschutz hält dem Sturm problemlos stand und beweist einmal mehr, dass sich diese Anschaffung gelohnt hat.

Sonntag, 21. Juni (35 °C)
– Abschied vom Gardasee

Die kürzeste Nacht des Jahres beginnt für uns ganz unspektakulär.
Vor dem Frühstück bringen wir den Müll weg und verbringen den restlichen Vormittag gemütlich im Schatten unserer Bäume.
Bei diesen Temperaturen wäre alles andere ohnehin reine Selbstbestrafung.
Am späten Nachmittag bauen wir unser Luftzelt ab und machen das Wohnmobil bereits für die Weiterreise bereit.
Nachdem wir den Stellplatz bezahlt haben, gehen wir nochmals auswärts essen und geniessen den letzten Abend am Gardasee.
Morgen führt uns die Reise zurück in die Schweiz.
Doch die Ferien sind noch längst nicht zu Ende.

Fazit der vierten Woche
Unser Hochzeitstag, schöne Stunden mit Freunden, herrliche Sommertage am Meer und eine mehr als rätselhafte Begegnung auf der italienischen Autobahn – langweilig wurde es uns ganz bestimmt nicht.
Langsam richtet sich unser Blick wieder Richtung Heimat.
Doch bevor die Ferien zu Ende gehen, wartet noch das Wallis auf uns.
Und dort nimmt diese Reise eine Wendung, mit der wir wenige Tage zuvor selbst noch nicht gerechnet hätten


Woche 5
22.6. -28.6.26

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Wochenende

 Woche 5
– Zurück in die Schweiz und ein überraschendes neues Kapitel

Montag, 22. Juni (34 °C)
– Vom Gardasee über den Simplon ins Wallis

Früh um 7.00 Uhr verlassen wir den Campingplatz Butterfly in Peschiera.
Der erste Weg führt natürlich zur Tankstelle – schliesslich wollen wir gut vorbereitet Richtung Schweiz fahren. Danach geht es weiter zur Autobahn.
Anfangs läuft der Verkehr erstaunlich gut. Doch die Freude hält nicht lange.
Ab etwa 9.00 Uhr beginnt der Verkehr im Raum Bergamo zu stocken. Und wie könnte es anders sein: Auf der Ringautobahn von Mailand sorgt um 10.00 Uhr ein Unfall für den kompletten Stillstand.
Bei über 30 Grad im Wohnmobil ist Geduld gefragt. Ferien hin oder her – im Stau zeigt sich, wie gut die Nerven wirklich sind.
Endlich geht es weiter Richtung Como und später zum Simplonpass.
Die Strecke Richtung Gondo überrascht uns allerdings. Die Strasse ist teilweise in einem Zustand, bei dem unser Concorde – trotz seiner robusten Bauweise – vermutlich lieber eine bequemere Route gewählt hätte.
Man fragt sich zwischendurch schon, ob nicht plötzlich eine Schraube, ein Schrank oder ein Teller aus der Küche freiwillig auswandern möchte.
Kurz vor Mittag erreichen wir die Simplonpasshöhe. Einen passenden Parkplatz für unser grosses Wohnmobil finden wir leider nicht.
Dafür entdecken wir etwas später einen wunderschönen Rastplatz ganz für uns alleine.
Mit Blick auf verschneite Berggipfel und umgeben von Alpenrosen geniessen wir ein verspätetes Frühstück beziehungsweise einen frühen Lunch.
Nach den heissen Tagen in Italien fühlen sich die 28 Grad hier oben fast schon kühl an. Das klare, eiskalte Wasser aus dem Brunnen ist eine herrliche Erfrischung.
Der Gedanke kommt spontan: So schön kann die Schweiz sein.
Am Nachmittag erreichen wir bei immer noch sommerlichen Temperaturen den Campingplatz Santa Monica in Raron.
Am Abend erwartet uns dort eine Überraschung: Im Campingrestaurant gibt es eine Pizza, die wir ohne Übertreibung als eine der besten unserer bisherigen Reisen bezeichnen würden.
Ein perfekter Abschluss für einen langen Fahrtag.

Dienstag, 23. Juni 2026 (☀️ 34 °C)
– Erholung im Wallis

Der Campingplatz in Raron gefällt uns sehr.
Er bietet alles, was man braucht: schöne Stellplätze, Schattenplätze und sogar einen Swimmingpool.
Das Wichtigste passiert allerdings nachts, die Temperatur sinkt auf angenehme 14 Grad.
Nach den tropischen Nächten in Italien ist das fast schon Luxus. Endlich wieder einmal richtig schlafen.
Tagsüber steigt das Thermometer trotzdem wieder auf rund 37 Grad.
Zum Glück sorgt der Pool für die nötige Abkühlung, denn eine Klimaanlage haben wir leider nicht.

Mittwoch, 24. Juni (34 °C)
– Ausflug nach Zermatt – die Hoffnung auf Kühle bleibt ein Traum 

Um 10.00 Uhr geht es ab Raron los, mit Umsteigen in Visp erreichen wir schliesslich das weltbekannte Bergdorf.
Unsere Hoffnung:, dass es hier In dieser Höhe etwas kühler sein wird zerschlägt sich, es herrscht 33 Grad.
Eigentlich möchten wir zum bekannten Restaurant „Zum See“ laufen. Doch nach etwa der Hälfte der Strecke entscheiden wir uns vernünftigerweise für den Rückweg. Der Weg ist steil, vollständig der Sonne ausgesetzt und bei dieser Hitze mehr Herausforderung als Vergnügen. Wir essen im ältesten Restaurant von Zermatt „Du Pont“.
Die Rückfahrt nach Visp wird nochmals spannend: Der Zug hat Verspätung und wir warten bei fast 40 Grad auf dem Perron.
Zurück in Raron geht es zuerst noch schnell in den Volg zum Einkaufen und danach direkt in den Pool.
Eine wunderbare Erfindung.

Donnerstag, 25. Juni (34 °C)
– Ferienmodus: Abkühlen statt Ausflüge

Heute ist es einfach zu heiss für grosse Unternehmungen.
Das Programm ist schnell erstellt:
Pool, Schattenplatz und möglichst wenig Bewegung.
Am Abend kommen die letzten mitgebrachten St. Galler Bratwürste auf den Grill.
Ein bisschen Heimatgefühl auf dem Teller – auch weit weg von zu Hause immer wieder schön.

Freitag, 26. Juni (34 °C)
– Noch ein heisser Ferientag

Die Hitze bleibt.
Wieder verbringen wir den Tag ruhig und geniessen die Annehmlichkeiten des Campingplatzes.
Manchmal sind genau diese unspektakulären Tage die erholsamsten.

Samstag, 27. Juni (34 °C)
– Der Tag an dem aus einem Traum Wirklichkeit wird

Heute beginnt ein besonderer Tag.
Um 9.00 Uhr verlassen wir Raron und fahren weiter Richtung Genfersee.
Die Hitze begleitet uns durch das ganze Rhonetal.
Um 10.45 Uhr erreichen wir den Campingplatz in Bouveret. Unser Platz 128 wurde freundlicherweise von Ewald Kobluk (Verkäufer des Carthagos) reserviert.
Wir möchten den Carthago Chic-Line I 4.8 besichtigen, jenes Wohnmobil, das Christine bereits auf AutoScout24 entdeckt hat.
Nach der Besichtigung wird schnell klar: Dieses Fahrzeug passt zu uns. Nach ausführlichen Gesprächen und Überlegungen ist es um 15.00 Uhr so weit, der Kauf ist perfekt. Plötzlich stehen wir vor einer neuen Situation.Wir besitzen nun zwei Wohnmobile.
Unser Concorde ist weiterhin zum Verkauf ausgeschrieben, aber heute beginnt ein neues Kapitel.
Am Abend feiern wir diesen besonderen Tag in der Taverne Le Tour.
Bei wunderbaren Filets de Perche lassen wir die Ereignisse nochmals Revue passieren.
Manchmal entstehen die grössten Veränderungen ganz spontan während ganz normalen Ferien.

Sonntag, 28. Juni (34 °C)
– Zurück nach Arbon – mit zwei Wohnmobilen

Um 10.00 Uhr fahren wir Richtung Arbon, der Verkehr läuft gut wir sind bereits um 14.30 Uhr zu Hause. Doch von Ausruhen kann keine Rede sein. Jetzt beginnt das grosse Ausräumen, Sortieren und Organisieren. Denn ab heute haben wir eine neue Herausforderung:
Zwei Wohnmobile müssen sich einen Platz teilen.

Ferienfazit 2026
Vier Wochen voller Erlebnisse liegen hinter uns.
Wir haben:
– wunderschöne Plätze am Gardasee und in Rovinj entdeckt,
– alte Freunde getroffen und neue Bekanntschaften geschlossen,
– unzählige kulinarische Höhepunkte genossen,
– eine beschädigte Markise überlebt,
– einen Heckspoiler repariert,
– eine merkwürdige Autobahnbegegnung gemeistert,
– Temperaturen bis 37 Grad ausgehalten,
– und ganz nebenbei ein neues Wohnmobil gekauft.
Was als normale Sommerferien mit unserem Concorde begann, endete mit einer grossen Überraschung.
Jetzt beginnt ein neues Kapitel:
Der Carthago wartet bereits auf seine ersten Reisen mit uns.
Aber zuerst muss eines passieren:
Der Carthago muss vom jetzigen Eigner noch vorgeführt werden.
Der Concorde darf weiterziehen, wird in Komission vom Wohnmobilcenter Winterthur verkauft.
Denn zwei Wohnmobile vor dem Haus sind zwar ein schönes Bild – aber vielleicht doch ein kleines bisschen viel Feriengefühl auf einmal.

Ende einer besonderen Sommerreise 2026.